News

Sokola.de-Fragenhagel mit Björn Freiburg im Landmarkt

Sokola.de-Fragenhagel mit Björn Freiburg

Sonntagmittag, der Landmarkt hat geöffnet. Zwei Jugendliche heißen mich herzlich willkommen. Ich begegne einem Familienfrühstück, zwei Ehepaaren, einem Tisch an dem sich eine Gruppe Jäger stärkt und Dorfbewohnern, die Backwaren für das heimische Frühstück kaufen. Mitten im Geschehen treffe ich Björn Freiburg.

Die Anfänge

Landmarkt2Im Januar 2014 öffneten Björn Freiburg und seine Frau Carina den Landmarkt zum ersten Mal. Ein neuer Anlaufpunkt im Dorf war geschaffen. Durch viel Schweiß und Herzblut der Familie Freiburg und vieler ehrenamtlicher Helfern aus dem Ort, konnte der Landmarkt schon im Mai zusätzlich Sitzplätze anbieten. Neben den sauerländischen Produkten wie Wurst, Holzofenbrot und diversen Konfitüren, war es nun auch möglich, sich im Landmarkt mit Kaffe, selbstgemachten Kuchen, Waffeln und Frühstück bedienen zu lassen. Niklas Mertens und Evelyna Neuhaus bedient im Landmarkt, sie sind in Mellen aufgewachsen und haben auch beim Aufbau fleißig mit angepackt.
Im Dezember gab es mit der Ehrenamtskneipe die nächste Erweiterung: Einmal im Monat schenken hier ehrenamtliche Helfer für ihre Mitbewohner aus. Alle haben großes Vertrauen ineinander zu und greifen gemeinsam ins Rad, dass spiegelt sich auch in der Bücherecke wieder, in der sich Kinder Bücher nach Belieben mit nach Hause nehmen und weitergeben können.

Gemeinsames Engagement

Landmarkt3Durch das gemeinsame Engagement hat Mellen neben dem Landmarkt jetzt auch ein Insektenhotel eröffnen können, zwei Wanderwege wurden neu angelegt und eine Aussichtsplattform soll zukünftig einen Blick über das Dorf im Sauerland ermöglichen. „Die Ideen wachsen“, schildert Björn und berichtet mir von dem neuen Kuchenservice und seinen Überlegungen über einen eigenen Planwagen, dem Angebot von Reibeplätzchen oder einem Sonntagsbuffet. Ein Streichelzoo im Hof des Marktes unterstreicht das ländliche Feeling. Familie Freiburg möchte den Besuchern einen Anlaufpunkt bieten, der Ruhe bringt, an dem man sich austauschen kann, ein Treffpunkt für jung und alt, an dem man Dorf richtig leben kann. Das spiegelt auch Björns Persönlichkeit wieder, der sich sowohl beruflich, im Landmarkt und auch auf Schützenfesten gerne unter die Menschen bringt.

Fragenhagel

Auf die Frage vorweg, ob denn auch Langenholthausener im Landmarkt willkommen wären, antwortet Freiburg lachend:

Wir heißen viele Menschen aus Dortmund oder Iserlohn willkommen, da können wir bei den Holtern auch die Augen zu drücken.

Wir haben Björn Freiburg in den Sokola.de-Fragenhagel gestellt:

1.) Was ist Deine schönste Erinnerung an die eigene Grundschulzeit?
Geboren und groß geworden in Beckum. Auch wenn man sich Jahre nicht gesehen hat, kommt es einem dennoch vor als wäre es erst gestern gewesen, wenn man seinen alten Mitschülern über den Weg läuft. Aufregend war auch der Besuch der Partnerstadt Roussay, bei dem die Klasse bei einer französischen Familie zu Gast war. Auch die Kommunion und die Zeit als Messdiener sind als Schlüsselerlebnisse in Erinnerung geblieben.
2.) Beschreibe Langenholthausen mit 3 Worten!
Groß, nette Leute, tolles Schützenfest
3.) Nutzt Du die Sokola.de?
Ich höre über meinen Beruf viel darüber was Angeboten wird und welche Veranstaltungen stattfinden. Das ist leider aber noch zu wenig.
4.) Schoko-, Vanille- oder Erdbeermilch in der Pause?
Schokomilch – ganz viel
5.) Was wäre eine Schlagzeile, die Du über das Projekt Sokola.de gerne lesen würdest?
Ein Überblick der verschiedenen Angebote
6.) Lass Deiner Phantasie freien Lauf! Male dir deinen Traum-Klassenraum in der Sokola.de
Naturverbunden, mit grünen Farben und Waldtieren.
7.) Sokola.de heißt für mich …
… ein Treffpunkt in der Mitte von Langenholthausen
8.) Raketen, Einhörner, Rennautos oder Piraten auf dem Schulranzen?
Fußballspieler
9.) Ich wünsche mir für das Projekt …
Viele ehrenamtliche Helfer, die das Projekt langfristig unterstützen. Außerdem wünsche ich mir begeisternde Themen und ein volles Haus.
10.) Deshalb sehe ich Zukunft in Langenholthausen:
Der Landmarkt ist fester Bestandteil des Dorflebens geworden und zeigt, was man in einer Gemeinschaft alles erreichen kann. Das gilt auch für Langenholthausen. Hier seid ihr mit der Sokola.de auf dem Richtigen Weg, dieses auch zu schaffen – „unser Haus für alle“ ist ein super Motto! Eine Anlaufstelle für alle Generationen.

Das Stichwort ist: Freude an der Sache

Landmarkt4Ich bin begeistert, mit welcher Energie sich die Familie Freiburg und zahlreiche ehrenamtliche Helfer für das Projekt einsetzen. Es wurde umgesetzt, was ihnen auch persönlich sehr viel Freude bereitet. Von den selbstgemachten Kuchen bis hin zum eigenen Streichelzoo – Björn Freiburg und seine Frau Carina sind mit großer Leidenschaft bei der Sache. Ich würde mir wünschen, dass der ländliche Raum auch zukünftig durch so viel ehrenamtliches Engagement so lebhaft bleibt, wie ich es im Landmarkt erleben durfte.
Das Interview für die Sokola.de führte Thomas Fabry.