das Konzept

das Konzept

Das bisherige Konzept sieht – im groben erklärt – zwei inhaltliche Bereiche vor. So soll der Schwerpunkt auf der Nutzung durch das Dorf und die Vereine liegen. Um den Vereinen ein neues Zuhause bieten zu können und das Projekt nachhaltig zu gestalten, bedarf es aber auch einem finanziellen Gedanken im Konzept. Wir wollen keine Luftschlösser bauen. Der zweite Teil soll also den „Dorfbereich“ finanzieren. Die genaue programmatische Ausrichtung dieses „wirtschaftlichen Bereichs“ ist Bestandteil der aktuellen Planung. Die erste Säule: Im Vordergrund steht die Nutzung zum Gemeinwohl durch das Dorf. Mit Räumlichkeiten für z.B. Dorffeste, Jugendliche, Senioren und Sport möchte die Sokola.de zentralen Raum für das schon jetzt besondere Vereinsleben in Langenholthausen schaffen. Die Sokola.de soll eine Begegnungsstätte für die Menschen und Vereine werden. – Hier trifft sich das Dorf. Natürlich muss so ein Gebäude unterhalten werden. Die Vereine leisten fast ausschließlich ehrenamtliche Arbeit und dürfen nicht übermäßig zur Kasse gebeten werden. Aus diesem Grund findet sich im Konzept die zweite Säule – ein „gewerblicher Teil“. Dieser Teil des Gebäudes soll durch verschiedene Nutzungsmöglichkeiten mit dem Oberbegriff eines Seminar- und Gästehauses Einnahmen generieren. Diese Einnnahmen sollen sich aus einem Mosaik an Nutzern ergeben.

Im Bau: Wie auch das Projekt im allgemeinen, müssen noch einige Teile der Internetseite wachsen und gedeihen. Hier finden Sie demnächst Informationen zum Konzept des Projektes.

 

 

Sokola.de – Was soll das denn heißen?

Was hat der Arbeitskreis sich denn da für einen komischen Namen ausgedacht? Schokolade? Nein! Sokola.de hat eine explizite Bedeutung, es steht für Soziales – Kommunikation – Langenholthausen. Diese drei Schlagwärter in direkter Verbindung mit der .de-Endung erzeugen positive Assoziationen und fungieren gleichzeitig als Internetadresse. Die Grundschule soll ein Ort der Begegnung werden. Ein Ort für alle. Ein Ort für das Dorf. Bei Belegung und Angeboten soll der soziale Charakter immer im Vordergrund stehen und die Kommunikation von Jung und Alt soll gelebt werden.

Motivation – Wir wollen Zukunft!

Die Schule ist nicht nur einfach ein Gebäude im Ortskern, sie ist ein Ort mit Herz. Jeder verbindet Erinnerungen mit der Grundschule, ein Verlust wäre nicht nur ein emotionaler Schlag. Auch der soziale und kulturelle Mittelpunkt Lagenholthausens würde verschwinden. Wir möchten diesen erhalten und ausbauen! Dorfveranstaltungen werden im Kern des Dorfes stattfinden und für jeden erreichbar sein, die Vereine können ihr Angebot ausbauen und Familien im Ort binden, das alles im Zusammenspiel mit dem speziellen Charakter dieses Ortes. Dieses Projekt bietet eine einmalige Chance für die Dorfgemeinschaft, den Ortskern neu zu gestalten und für das Dorf einen starken identitätsbildenden Bezugspunkt zu schaffen. Unter Berücksichtigung des allgegenwärtigen demografischen Wandels, haben die Langenholthausener gemerkt, wie wichtig dieses Thema für die nachhaltige Dorfentwicklung ist. Ziel ist es die schon momentan vielseitige und häufige Nutzung der Grundschule durch die Vereine sicherzustellen und weiter auszubauen. Insbesondere die katholische Landjugend möchte den Ort zum Zentrum ihrer Aktivitäten machen und damit den Jugendlichen im Dorf eine Perspektive bieten.

Text zum aktuellen Stand (06.01.2017)

Nachdem wir vor den Sommerferien begeistert die Nachricht über die Bewilligung der Fördergelder für unser Projekt feiern konnten, erfolgte jetzt nach Abstimmung mit der Stadt Balve der erste „Spatenstich“ im Innern des Gebäudes. Hierbei wurden mit Vorschlag- und Bohrhammer von zahlreichen freiwilligen Helfern zugemauerte Durchgänge, alte Kamine und auch die Toilettenwände sowie der feuchte Holzfußboden aus dem Klassenraum entfernt, um so die Grundlage für den Umbau im alten Teil der Grundschule aus dem Jahre 1915 für die Entstehung eines vielseitig nutzbaren und hochmodern ausgestatteten Seminarraums nebst integrierter Teeküche und barrierefreien neuen Toiletten herzustellen. Dieser Raum bietet unseren Vereinen und Interessenten aus der Region demnächst vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, ganz im Sinne unseres Mottos: Unser Haus für alle.

Während der Bauphase müssen alle bisherigen Nutzer der SoKoLa.de etwas enger zusammenrücken, da während der Bauarbeiten zwangsläufig mit Einschränkungen zu rechnen ist. Hierbei ist der Arbeitskreis aber in engem Kontakt mit den Nutzern, um deren Wünsche und Belange berücksichtigten zu können. Wir danken an dieser Stelle auch ausdrücklich der Stadt Balve, die uns bereits vor der Bewilligung der Fördergelder den „Probebetrieb“ erlaubte und uns somit die Gelegenheit gab, aus evtl. auftretenden Problemen bei parallelen Veranstaltungen zu lernen. Hierbei hat sich bereits herausgestellt, dass die geplanten neuen separaten Eingänge eine ganz wichtige Hilfe für die zukünftige Nutzung sind. In der Presse wurde im Zusammenhang mit unserem Baubeginn u.a. auch die Löschwasserversorgung angesprochen. Hierzu möchten wir klarstellen, dass dies ein Thema für ganz Langenholthausen ist und somit in unserem Dorf alle zukünftigen Bauprojekte gefährdet sind, falls dieses Problem nicht gelöst würde. Daher ist es für uns gut zu wissen, dass die Stadtverwaltung intensiv an Lösungsmöglichkeiten arbeitet und bereits zahlreiche Gespräche hierzu geführt hat.

Für alle, die bisher keine Gelegenheit hatten, unsere Informationsver-anstaltungen zu besuchen oder uns als Vorstand und Arbeitskreis auf das Projekt anzusprechen, geben wir an dieser Stelle auch noch einmal einen Überblick über unser Ziel und den Ursprung des Projektes.

Angefangen hat alles im Frühjahr 2013 als die Stadt Balve das Dorfentwicklungsprojekt „Balve und seine Dörfer 2030“ startete. Hier hatten sich die Bewohner von LA und die Vertreter unserer Vereine im Pfarrsaal in Garbeck einstimmig dafür entschieden, ein Nachnutzungskonzept für unsere Grundschule zu finden, da man den Dorfmittelpunkt erhalten wollte. Denn leider machte auch der demografische Wandel vor unserer Grundschule nicht halt, und so stand mangels ausreichender Anmeldezahlen für die kommende 1.Klasse der Beschluss fest, diese im Jahre 2014 – nach einer Zeit als Zweigstelle – komplett mit Balve zusammenzulegen. Mit Blick auf das Dorfentwicklungskonzept hat unser Projekt somit den gleichen Ursprung wie die aktuellen Projekte zur Gestaltung der jeweiligen Dorfmitte in Eisborn und Volkringhausen.

Beim anschließenden runden Tisch im Juli 2013 in Langenholthausen wurden dann Ideen für eine Nachnutzung von den Bewohnern und den Vereinsvertretern gesammelt und bewertet. Hierbei entstand u.a. die Idee eines Mehrgenerationenhauses in LA, bei dem sich Jung und Alt bei verschiedenen Veranstaltungen begegnen und die Dorfmitte mit Leben füllen. Dank unserem Bürgermeister Hubertus Mühling wurde der Kontakt zur Regionale 2013 hergestellt, was letztlich für uns ein absoluter Glücksgriff war. Denn nach der ersten Bewertung unseres Projektes und der Aufnahme in die Projektliste der Regionale bekamen wir das Dortmunder Büro „Startklar“ an unsere Seite gestellt, um das Projekt für den Förderantrag „fit“ zu machen. Ohne die Hilfe von Frau Schmitz aus diesem Büro und Frau Arens von der Südwestfalenagentur wären wir sicherlich auch an den vielen Hürden, die so eine Antragstellung mit sich bringt, gescheitert. Nach zahlreichen Sitzungen und unter sehr aktiver Beteiligung der Bezirksregierung in Arnsberg, die uns ebenfalls sehr hilfreich zur Seite stand, konnten wir dann nach 2 Jahren im Herbst 2015 den endgültigen Förderantrag einreichen. Hierin enthalten war natürlich auch ein detaillierter Businessplan für die weitere Betriebsphase, der von der Bezirks- und Landesregierung eingehend geprüft und als absolut schlüssig beurteilt wurde. In diesem wurden u.a. die jährlich erwarteten Ausgaben von ca. 15.000 Euro, unseren geplanten Einnahmen aus Beiträgen, Spenden, Sponsorentafel, Mieteinnahmen und Einnahmen aus eigenen Veranstaltungen gegenübergestellt. Uns wurde bei der Abgabe des Antrages bescheinigt, dass wir das Projekt mit der kürzesten Vorbereitungsphase (immerhin nur 2 Jahre !) waren. Stolz sind wir darauf, und auch Balve kann es insgesamt sein, dass wir als einziges Projekt im Märkischen Kreis in die Endphase der Förderanträge gekommen sind und eines von 4 Projekten der Regionale 2013 sind, die es bis zum Förderantrag geschafft haben.

Aktuell wird die SoKoLa.de an vielen Abenden vor allem vom TuS Langenholthausen mit seiner Breitensportgruppe genutzt (in 2015 über 170 Abende). Aber auch die Fußballer waren im Winter bereits Gäste unseres Hauses, um sich für die Saison fit zu machen. Weitere Dauernutzer sind u.a das Yogastudio aus Sundern unter Leitung von Erika Mischkin, der Reha-Vital e.V. unter Leitung von Karin Co, die Naturheilpraxis am Stadtgarten aus Neuenrade unter Leitung von Kirsten Tölle-Neuhaus, Ralf Bigell mit seiner Firma Prohealth24, das DRK mit seinen Blutspendeterminen und auch die VHS mit ihren Tanzkursen. Daneben hat die KLJB ihr neues „Wohnzimmer“ bezogen und kann so ihre vielen Veranstaltungen und auch das Zeltlager besser und gezielter vorbereiten. Der Musikzug nutzt die Räumlichkeiten der SoKoLa.de in den Wochen vor dem jährlichen Wunschkonzert für Satzproben und der Nachwuchs für die wöchentlichen Proben. Ebenso hat der Wasserbeschaffungsverband LA hier ein Büro eingerichtet und die Volksbank bietet in unseren Räumlichkeiten ihre Beratungen wohnortnah als Alternative zum Gang in die Filiale an. Selbst den diesjährigen Weltspartag gestaltete die Volksbank in unserem Hause zusammen mit dem DRK-Kindergarten, der mit Waffeln für das leibliche Wohl der Besucher sorgte.

Zahlreiche Einzelmieter haben ebenfalls bereits die Vorzüge unserer großzügigen Räume für ihre Zwecke (Vereinsausflüge, Kindergeburtstage und auch „runde“ Geburtstage) erkannt und nutzen die Räumlichkeiten ebenso wie die kfd für ihre Veranstaltungen (Basar, Karneval) und auch die Caritas. Das Patronatsfest und der Tanz in den Mai haben durch die Verlegung in die Dorfmitte wieder mehr Zuspruch erhalten und der Generationenaustausch auf diesen Veranstaltungen funktioniert einwandfrei. In diesem Zusammenhang ist es uns aber auch wichtig zu betonen, dass wir nicht in Konkurrenz zur Schützenhalle treten und Anfragen für reine Partyvermietungen eher ablehnen. In letzter Zeit konnten wir sogar einige Anfragen an die Schützenbruderschaft weiterleiten.

Der Arbeitskreis der SoKoLa.de bietet daneben zahlreiche eigene Veranstaltungen an, um das kulturelle Leben in LA zu bereichern. Zuletzt standen hier eine Lesung, ein Kabarett-Abend, ein Krimi-Dinner und auch ein Bildervortrag über Namibia auf dem Programm. Eine dauerhafte Einrichtung sollen unsere Spieleabende werden, an denen sich Jung und Alt gemeinsam an neuen und auch selbst mitgebrachten Spielen begeistern können. Kurzfristig soll mit der Einrichtung eines Lesecafes begonnen werden, das Jung und Alt Gelegenheit zum zwanglosen Plausch geben soll.

Einen Eindruck von den ersten Umbaumaßnahmen und auch die Gelegenheit zum Austausch bieten wir auf unserem nächsten Neujahrstreff am 15.01.2017 ab 15.00 Uhr bei Kaffee und Kuchen. Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste und laden auch die Presse herzlich ein, denn wir wollen unser Projekt weiterhin so transparent wie möglich der Öffentlichkeit präsentieren.

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